Montag, 13. Februar 2017

Die gar nicht weisen Worte des Geert Wilders

https://www.welt.de/politik/ausland/article162014806/Geert-Wilders-setzt-Koran-mit-Mein-Kampf-gleich.html

Da ja auch hierzulande einige herumhirschen, die sich ob der blonden Fönwelle einen von der Palme wedeln, möchte auch ich meine Meinung zu dem Mini-Trump kurz kundtun, würde ich ja eher lächelnd von einer Klippe springen, bevor ich mein Kreuz für dessen Partei verschwenden würde. Dies gilt auch für Strache, Le Pen, Petry und all die anderen billigen Populisten, wähle ich ja prinzipiell keinen, dessen Programm einzig aus einem möglichst breiten Dagegensein besteht, das zu nichts führen wird. Außer zu einem noch tieferen Spalt in der Gesellschaft, auf den ich dankend verzichten kann, reicht der ja auch ohne rechte Märchenerzähler mittlerweile bis zum Erdkern.

Nein, es ist eigentlich so gar nicht die Zeit für politische Provokateure, sondern eher für Menschen, die die Gräben wieder zuschütten, was zugegebenerweise den gerade Regierenden nicht wirklich gelungen ist, nur macht man es mit dem anderen Extrem sicher nicht besser, brauchts ja mM kein Islamverbot, sondern vielmehr ein Schließen der Schlupflöcher, die eine Minderheit in der Minderheit gerade auf Planetengröße aufzublasen versucht.

 Wieviele blähen sich den auf, wenn es um den Schwimmunterricht ihrer Tochter geht? Wieviele klagen sich durch alle Instanzen, damit sie als Lehrerin ein Kopftuch tragen dürfen? Wieviele wälzen sich im virtuellen Staub, weil sie sich nicht überall vollverschleiern dürfen? Eine lächerliche Anzahl, und dafür stellen wir nun die monströse Mehrheit gleich mit dieser unter Generalverdacht? Damit all die Dumpfprediger noch mehr Zulauf erhalten? Und die Probleme noch größer werden?

Ich für meinen Teil finde das mit Verlaub behämmert. Warum nicht stattdessen zB ein Gesetz, das die Besetzung von Imamen durch ein anderes Land verbietet? Eine transparente Finanzierung vom Moscheen? Ein generelles Vermummungsverbot? Und eine Verbannung von sichtbaren religiösen Symbolen in Schulen und Ämtern, das für alle gilt, auch wenn sich die Kirche noch so aufplustert? Wäre das nicht vernünftiger? Und weitsichtiger? Meiner Meinung durchaus, aber vielleicht sehe ich das ja falsch, weswegen nun Sie gefragt sind. Was sehen Sie als den richtigen Weg an? Ich bin gespannt.

Guten Tag






Kommentare:

  1. Hallo Georg, hast Du deine Meinung bzgl. eines Verbots der Vollverschleierung geändert? Das hörte sich mal anders an, wenn ich micht recht erinnere.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Durchaus nicht, halte ich ein "Burkaverbot" ja immer noch für falsch, muss ein derartiges Gesetz ja für alle gleichsam gelten...ergo ein Vermummungsverbot wie es meines Wissens in Luxemburg eingeführt wurde.

      Löschen
  2. Off Topic:

    Martin Lejeune versucht sich ja mal wieder als Retter der Witwen und Waisen zu profilieren. Aus diesem Grund greift er aktuell die gestrige Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten an (#BundesDiktator, #FolterPräsident), unter Verweis auf dessen schwachen Rolle bei der Affäre um Murat Kurnaz.

    Auch wenn ich persönlich eine Entschuldigung von Frank-Walter Steinmeier tatsächlich für nicht unangebracht hielte, ist Martin Lejeunes Angriff mal wieder so unredlich wie durchschaubar, da er die unrühmliche Rolle der Türkei in der Affäre geflissentlich verschweigt. Leider bin ich mal wieder von seinem Facebook-Account ausgesperrt worden (wobei keiner der Beiträte auch nur annähernd persönlich beleidigend war), möchte ich hier auf einen älteren, aber dennoch sehr aufschlussreichen Hintergrundartikel verweisen, der die Rolle der Türkei im Fall Kurnaz beleuchtet, wobei bereits damals die AKP die Regierung der Türkei gestellt hat:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/fall-kurnaz-verloren-im-deutsch-tuerkischen-nirwana-a-463963.html

    Natürlich passen diese Information so gar nicht in Lejeunes gezeichnetes Bild von der edelmütigen Türkei und ihrem wohlmeinenden Präsidenten. Aber wie heißt es so schön: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!"

    AntwortenLöschen
  3. Kann man natürlich alles machen wenn man aufgegeben hat und fröhlich den missionierenden sich an nichts anpassenden, nicht dürfenden, nach dem Mund redet.
    Kopf, tusch schwimmen, Burka sind doch nur Auswüchse
    einer Schlange.
    Hier will man doch auch nicht nur einzelne Rechtsaußen verbieten sondern gleich das Nest aus dem das kriecht.
    Hat jemand mal ein einziges Land wo der Islam friedlich mit anderen zusammenlebt, wo er nicht schon in Millionen ist ?
    Geschweige denn in der Mehrheit.
    Nur eins.
    WIe kommts denn das der Islam garnicht da sein möchte, wo er schon ist, sondern mal unmilitärisch neue Ufer erobert ?
    Vor lauter Korrektheit kann man sich auch schwer ins eigene Bein schiessen.
    Welche Religion macht nochmal als Einzige hier ständig Theater, Frauenrespekt, Hand geben, göttlich über weltlicher Autorität, fordert ständig Sonderrechte.........

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Hat jemand mal ein einziges Land wo der Islam friedlich mit anderen zusammenlebt, wo er nicht schon in Millionen ist ?
      Geschweige denn in der Mehrheit.
      Nur eins."

      Könnte man natürlich auflisten, aber Leute wie du würden das nicht akzeptieren, sondern vielmehr das Haar in der Suppe suchen. Aber gut: Die Malediven wären doch ein Beispiel! (Aber jetzt nicht gleich bei PI-News in Suche "Malediven" eingeben und irgendein Haar... ;-))

      Wirklich "islamische Länder" gibt es aber eh nicht, wo die Scharia über also über allem steht. Vielleicht den IS, wenn man ihn mal als Staat betrachten würde. Ansonsten solltest du eher von mehr oder weniger demokratischen Ländern mit muslimischer Bevölkerung sprechen...

      Löschen
    2. "Aber gut: Die Malediven wären doch ein Beispiel! (Aber jetzt nicht gleich bei PI-News in Suche "Malediven" eingeben und irgendein Haar... ;-))"

      Wer braucht da irgendwelche Zusatzinfo, beinhart fundamentalistisch orienterte muslimische Fraktion da.
      Auf die Gefängnisinseln kommt da ja keiner.
      Wahabismus pur, ausser wenns um die Kohle, sprich Tourimus geht.
      Keine Reliigionsfreiheit etc.
      Ganz schlechtes Beispiel, komplett muslimische Mehrheit, praktisch nur.

      Löschen
    3. "eher von mehr oder weniger demokratischen Ländern mit muslimischer Bevölkerung spreche"
      Willst du im Ernst Mauretanien und die Schweiz vergleichen, da dürfte noch Sklaverei vorkommen.
      Oder Saudiland mit Deutschland ?
      Da gehts nicht nur um Sharia, abwer wenn wielange eigentlich nicht.

      Ägypten ist doch da ein klasse Beispiel, kaum hat der Mursi demokratisch gewonne, hat er sofort die Sharia versucht einzuführen un die Demokratie zu kippen.

      Wie sagte Erdogan, "Die Demokratie ist der zug auf den wir springen, bis wir am Ziel sind....."
      Oder an anderer Stelle
      Erdogan once said that democracy for him is a bus ride. “Once I get to my stop, I’m getting off."

      King Abdullah II of Jordan
      Quoted by Jeffrey Goldberg, Bloomberg News, July 4, 2013.

      Garnicht so einfach mit Muslimen und Demokratie.
      Ansatz, ein Land wo die Muslime allgemein anerkannt haben, das nur das menschliche Gesetz gültig ist und nie das alter Götter und Traditionen.

      Löschen
    4. "Wirklich "islamische Länder" gibt es aber eh nicht, wo die Scharia über also über allem steht."
      Mauretanien, da ist wirklich noch fast 7 Jh.
      Nordsudan ist hart dran.Da wird Apostasie noch mit dem Tode bestraft und die Dafour Milizen handeln nach Quran, Hände und Füße kreuzweise abhacken zB.
      Das Brüsteabschneiden der Frauen ist aber nicht aus dem Koran das hat anderen Sinn.

      Löschen
  4. "Warum nicht stattdessen zB ein Gesetz, das die Besetzung von Imamen durch ein anderes Land verbietet? Eine transparente Finanzierung vom Moscheen? Ein generelles Vermummungsverbot? Und eine Verbannung von sichtbaren religiösen Symbolen in Schulen und Ämtern, das für alle gilt, auch wenn sich die Kirche noch so aufplustert? Wäre das nicht vernünftiger? Und weitsichtiger? Meiner Meinung durchaus, aber vielleicht sehe ich das ja falsch, weswegen nun Sie gefragt sind. Was sehen Sie als den richtigen Weg an?"

    Exakt so und nicht anders! Wobei mir noch ein paar Dinge zusätzlich einfallen:

    - konsequente Abschiebung straffälliger Ausländer, mit Augenmaß für die Tat. Hat jemand einmal einen Schokoriegel geklaut ist das zu verschmerzen, was nicht Nichtbestrafung heißt.

    - Straftäter mit doppelter Staatsbürgerschaft dürfen gerne die deutsche Staatsbürgerschaft abgeben

    - Ausl. Serientäter, insbesondere bei Gewaltdelikten, gehören eingesperrt, und dann abgeschoben. Kostet zwar den Steuerzahler Geld, aber so könne wir sicher sien dass zumindest die Srafe erst mal abgesessen wird.

    - Gleichbehandlung von Straftätern, egal welcher Herkunft. Zweierlei Maß ist fehl am Platz. Deutsche kann man nicht abschieben, aber genauso bestrafen. In die eine wie die andere Richtung.

    Wie gesagt, die schwere der Tat darf nicht unberücksichtig bleiben. Wer aber immer wieder auffällig wird, der lernt es auch später nicht mehr!

    AntwortenLöschen
  5. Stellungsnahme Ben Hatira https://www.youtube.com/watch?v=649aty_OwJU&t=192s

    Ben Hatira hat grad in seinem ersten Ligaspiel direkt ein Tor erzielt , super hat sich für ihn alles gelohnt .

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hä?
      Ein Fußballspier schiesst ein Tor ?
      Na so toll ist das auch wieder nicht.

      Löschen
  6. Höp höp höp, oranje boven!

    AntwortenLöschen
  7. Das ist eine internationale Frage der Selbstachtung wie klein man sich machten will.
    Wenn der Klügere immer nach gibt regieren die Doofen die Welt.

    "Eine schwedische Regierungsdelegation hat bei ihrem Besuch im Iran Kopftücher getragen und damit Kritik auf sich gezogen.

    Die Nichtregierungsorganisation UN Watch kritisierte, die schwedische Regierung würde ihre Prinzipien opfern und die iranischen Frauen verraten, indem sie sich dem Kopftuchzwang beuge. Die Frauen besuchten unter anderem den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani.

    Ein Tweet und Facebook-Post, in denen der Direktor der NGO das Foto veröffentlichte und von einem „Walk of Shame“ (also einem „Marsch der Schande“) sprach, wurden Tausende Male geteilt.
    Anzeige

    In der schwedischen Regierung sind zwölf der 24 Posten mit Frauen besetzt. Sie behauptet von sich, die „erste feministische Regierung der Welt“ zu sein. Auf der Seite der Regierung ist zu lesen, eines ihrer zentralen Anliegen sei der Kampf um die Gleichheit der Geschlechter.....

    Unter ihrem Facebook-Post, in dem sie von den Abkommen mit dem Iran erzählt, zeigen sich viele Schweden über die Kopftücher entsetzt: „Das gesamte Vertrauen in die soziale Demokratie ist weg. Ich fühle mich schlecht“, schreibt eine Frau.

    „Sie haben sich gedemütigt“, schreibt eine andere Frau. „Sie haben sich kleiner gemacht als dieser Mann, der die Rechte von Frauen verletzt. Das ist ein Schlag gegen alle freien Frauen in der Welt. Sie hatten nicht den Mut, Sie selbst zu sein.“

    Na wennigstens uns Uschi hat die weibliche Ehre gerettet im Land der dominanten Hodenträger,let him swing oder so.

    "Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) weigerte sich bei einem Besuch im Dezember in Saudi-Arabien, Kopftuch zu tragen. Bei ihrer Ankunft waren schwarze Abayas an sie und ihre Mitarbeiterinnen ausgeteilt worden.

    Doch die Ministerin entschied: Keine ihrer Mitarbeiterinnen müsse diese tragen. Und sie selbst schon gar nicht: „Ich setze mir kein Kopftuch auf und trage Hosen“, sagte sie damals der „Bild am Sonntag“."
    welt.

    Naja, Röcke tragen die Saudis ja schon.
    Man passt sich an.

    AntwortenLöschen
  8. Na ja, das sind alles Maßnahmen, die m.M.n. eigentlich eher einer Selbstverständlichkeit entsprechen sollten und schon längst hätten geregelt werden sollen. Richtig ist, dass solche Dinge leider erst jetzt, nach jahrzehntelanger Verschleppung auf politisches Interesse treffen und erst jetzt "bemerkt" wird, was da unter dem Deckmantel von "Integration" herangewachsen ist.

    Es muss schon festgestellt werden, dass wir Demonstrationen von zehntausenden AKP-Anhängern mit ausgeprägtem "Erdoganschen Demokratieverständnis" hier haben. Weiter wird jetzt endlich erkannt, dass der Integrations-Partner DITIB keineswegs nur seine "Religion ausüben" möchte, sondern handfest politisch motiviert ist.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162090632/Polizei-durchsucht-Wohnungen-von-Ditib-Geistlichen.html

    Es hat sich der "Rockerclub - Osmanen Germania" gebildet, der auch nicht einfach nur Motorrad fährt.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/osmanen-germania-tuerkischer-geheimdienst-hat-einfluss-auf-rockerklub-a-1123167.html

    Ausserdem hat Deutschland jetzt auch eine "Integrationsministerin", Frau Özoguz, die in diesen "gesellschaftlichen Spalt bis zum Erdkern", mal eben dann noch sowas raushaut:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162070856/Oezoguz-fordert-Wahlrecht-fuer-Migranten-ohne-deutschen-Pass.html

    Als Kommissionsmitglieder sind u.a. genannt: Dr. Bekir Alboğa, Generalsekretär des Bundesverbands DITIB, Lamya Kaddor, Lehrerin und Vorstandsmitglied Liberal-Islamischer Bund, Wolfgang Barth, AWO Bundesverband, Günter Burkhardt, Geschäftsführer von ProAsyl und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. - Ein Schelm wer glaubt, dass auf diesem Wege einschlägige Interessen vertreten werden sollen.

    Also ... das sind nur einige Entwicklungen, die m.M.n. schon durchaus Anlass zur Sorge geben und über den Einzelfall und Sonderfall hinaus gehen ... da reicht es vielleicht nicht mehr aus, wenn man religiös-politische Indoktrination mit generellem Vermummungsverbot begegnet und Transparenz fordert, die schon lange selbstverständlich sein sollte ...

    https://vunv1863.wordpress.com/2017/01/13/zu-freitagspredigten/

    aber nur meine Meinung ... braucht keiner teilen oder gut/schlecht finden ... ich finde nur, dass man wachsam sein sollte ... und weder positiv, noch negativ relativieren sollte ... PEACE!

    AntwortenLöschen
  9. Anonym13. Februar 2017 um 15:13

    scheinst von Fussball nicht viel Ahnung zu haben , ist nicht selbstverständlich bei seinem ersten Spiel zu treffen schon garnicht wenn man auf Rang 18 liegt.

    AntwortenLöschen